Wie Merz beim Iran den Schröder macht

Mar 17, 2026 - 07:05

Die Bundesregierung lässt Donald Trump abblitzen: Mehrfach erteilte sie einer deutschen Beteiligung an einer Marine-Begleitung von Schiffen in der Straße von Hormus eine klare Absage. Doch die Geschichte mahnt zur Vorsicht: Gordon Repinski analysiert, warum Friedrich Merz Gefahr läuft, in eine „Schröder-Fischer-Falle“ wie im Jahr 2003 zu tappen. Damals wurde ein öffentliches „Nein“ zur Irak-Invasion hinter den Kulissen durch operative Unterstützung aufgeweicht. Droht nun erneut die Beteiligung durch die Hintertür? Und wie kann sich Merz aus dieser Falle befreien?

Im 200-Sekunden-Interview spricht der außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetovic, über Trumps strategielose und sinnlose Forderungen. Er erklärt, warum Deutschland trotz der bestehenden Mission im Roten Meer eine Ausweitung auf den Iran-Konflikt ablehnt und wie die Bundesrepublik dennoch ihre diplomatische Handlungsfähigkeit bewahren kann.

Während Merz in Berlin auf Distanz zu Washington geht, brodelt es in der EVP: Berichte über eine geheime Zusammenarbeit von EVP-Mitarbeitern mit rechten Fraktionen im EU-Parlament bringen Merz und Markus Söder unter Zugzwang. Hans von der Burchard ordnet ein, wie dieser Skandal das Treffen mit EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola überschattet und warum ein wackelnder EU-US-Handelsdeal das nächste große Risiko für den Kanzler darstellt.

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