EU-Gipfel: Wie Merz von Macron genervt ist

Feb 11, 2026 - 07:05

Der EU-Sondergipfel zur Wettbewerbsfähigkeit legt Spannungen in Europa offen: Friedrich Merz drängt auf schnellen Bürokratieabbau, um die Wirtschaftswende in Deutschland voranzubringen. Doch ausgerechnet mit Frankreich wird es schwieriger. Die deutsch-französische Achse wirkt angeschlagen, während Italien bei der Frage der Deregulierung näher an Berlin rückt. Was auf dem Treffen der Staats- und Regierungschefs morgen im Schloss Alden Biesen auf dem Spiel steht und warum dieser Gipfel für Merz zu den wichtigsten Terminen des Jahres zählt, analysiert Hans von der Burchard.

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Im 200-Sekunden-Interview von Gordon Repinski geht es um die Grundsatzfrage, ob Europa überhaupt wettbewerbsfähig sein kann. EU-Parlaments-Vizepräsidentin Katarina Barley (SPD) erklärt, wie Bürokratieabbau und Verlässlichkeit zusammenpassen sollen.

Dazu der Blick in den Nahen Osten: Deutschlands Position im Israel-Palästina-Konflikt wirkt zunehmend widersprüchlich. Während Berlin die Ausweitung der Siedlungen im Westjordanland weiter rügt, setzen deutsche Politikerinnen vor Ort sehr unterschiedliche Akzente. Grünen-Chefin Franziska Brantner und CDU-Politikerin Julia Klöckner reisen zeitgleich in die Region. Mit deutlich abweichenden Botschaften. Maximilian Stascheit berichtet für POLITICO aus Israel und den palästinensischen Gebieten, wie Brantner dort auftritt, wie die Reaktionen vor Ort ausfallen und wie sie sich gerade außenpolitisch neu positioniert.

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